Archiv der Kategorie: Allgemein

Archivbild: Skireizeit 2023

Skifreizeit 2024 in der Silvretta

Vom 23./24. Februar bis 2. März 2024 bieten wir wieder eine Woche im Schnee an. Wir fahren nach Kappl in das Skigebiet Ischgl/Silvretta. Wir nutzen die Woche zum Ski- und Snowboardfahren, aber auch um miteinander eine gute und erholsame Zeit zu verbringen. Selbstverständlich gibt es zwischendurch immer wieder auch Momente der Ruhe und Besinnung. Die Fahrt findet in Kooperation mit der Stadtjugendseelsorge Bonn und Düsseldorf statt.

Untergebracht sind wir in einem gemütlichen Haus am Ortsrand von Kappl, das uns Platz für insgesamt bis zu 30 Personen bietet und wo wir uns selbst verpflegen werden. Wir teilen die Tage so auf, dass jeder einmal beim Kochen und Vorbereiten des Frühstücks hilft. Für das Mittagessen kannst Du Dir selbst ein Lunchpaket vorbereiten.

Wir starten die Tage gemeinsam mit einem kurzen Morgengebet und leckerem Frühstück. Anschließend bilden wir je nach Lust und Können kleinere Gruppen und verbringen den Tag im Schnee. Wer mag, trifft sich mittags zur gemeinsamen Pause auf einer Hütte. Nach einem sportlichen Tag auf der Skipiste bietet das Zillertal reichlich Gelegenheit zum Après-Ski, bevor wir gemeinsam kochen und zu Abend essen. Wer dann immer noch nicht müde ist, kann noch einmal losziehen…

Ischgl ist kein günstiger Ort. Weil wir uns aber selbst verpflegen und Du mittags auf ein großes Essen auf den Hütten verzichten kannst, bleibt das nötige Taschengeld überschaubar. In unserer Unterkunft gibt es die Getränke zum Selbstkostenpreis.

Weitere Infos und Anmeldung unter www.ekko-bonn.de

Mann mit Notizblock

#zusammenfinden: Entscheidung über pastorale Räume nicht gegen die Menschen vor Ort treffen

Im Erzbistum wird derzeit darüber diskutiert, wie die neuen, größeren pastoralen Räume organisiert werden sollen. Offen ist dabei insbesondere, ob die bisherigen Pfarreien zwangsweise fusionieren müssen. Dazu äußert sich der BDKJ-Vorstand folgendermaßen:

Mit großer Sorge nehmen wir war, dass zurzeit intensiv über die Rechtsstruktur der neuen „pastoralen Räume“ beraten wird, und dass eine Entscheidung darüber bereits im Sommer getroffen werden soll.

Es ist unverantwortlich, dass dabei die Stimme der Menschen, die in den Kirchenvorständen ehrenamtlich viele Arbeitsstunden für unsere Gemeinden investieren, nur in Form einer schriftlichen Anhörung – und durch die wenigen VertreterInnen der KGVs im Kirchensteuer- und Wirtschaftsrat – gehört werden soll.

Zu befürchten ist, dass viele durch dieses Vorgehen die Motivation für ihr Engagement verlieren. Viele Gremienmitglieder haben bereits erklärt, dass sie hierzu in einem KV auf Ebene der neuen pastoralen Einheiten nicht in der Lage bzw. nicht bereit sein werden. Für eine verantwortungsvolle Übernahme eines solchen Amts fehlen im größeren „pastoralen Raum“ der persönliche Bezug und die Kenntnis von Traditionen und geschichtlicher Entwicklung, sowie der Einblick in die Bedürfnisse der Menschen in den Gemeinden: und dies unabhängig davon, ob ein solches Gremium mit Ehrenamtlichen oder abhängig Beschäftigten besetzt wird. Die Einrichtung der „Pfarrei der Zukunft“ wird daher keineswegs zu Einsparungen führen, sondern mehr bezahlte Beschäftigte erfordern!

Eine solche Entscheidung in einer Zeit zu treffen, in der wir uns als Kirche im Erzbistum Köln ohnehin der Kritik der Menschen stellen müssen, wird weitere Menschen veranlassen, sich von unserer Kirche abzuwenden. Auch viele Menschen, die regelmäßig Gottesdienst besuchen, haben zuletzt das Vertrauen in die Leitung unseres Erzbistums verloren. Erst recht gilt dies für viele junge Menschen.

Die Menschen in den Gemeinden werden der Entscheidung, die bisherigen Pfarreien aufzulösen, mit Unverständnis begegnen. In besonderer Weise gilt dies für die Aktiven in historisch gewachsenen Jugendverbänden. Viele machen schon jetzt die Erfahrung, dass es an seelsorglicher Begleitung und pastoralen Diensten als Ansprechpartnern oder gar geistlichen Verbandsleitungen fehlt, weil sich in den pastoralen Teams der größeren Territorien niemand mehr zuständig fehlt. Auch dadurch verlieren viele aktive junge Menschen mehr und mehr den Kontakt zu „ihren“ Heimatgemeinden. Das #zusammenfinden in den neuen pastoralen Einheiten erfordert von uns allen den Willen zu einer auskömmlichen Zusammenarbeit und einer gemeinsamen Zukunftsvision. Es erscheint gut möglich, dass Pfarreien und Verbände demnächst aus sich heraus die Entscheidung für eine Fusion treffen werden. Doch dort, wo dies nicht gewollt ist, darf man die Menschen nicht in eine Struktur zwingen, die sie nicht mittragen können. Denn Kirche lebt von den Gläubigen, von den Menschen in den Gemeinden, die miteinander als Volk Gottes unterwegs sind.

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72-Stunden-Aktion 2024

Der Countdown läuft: Noch genau 1 Jahr bis wieder tausende Kinder und Jugendliche selbstorganisiert in einem großen sozialen Projekt die Welt ein Stück besser machen. Vom 18. bis 21. April 2024 wird die Sozialaktion in allen 27 Bistümern von den vielen Aktiven in der katholischen Jugendverbandsarbeit durchgeführt. Wir freuen uns mit allen Jugend- und Regionalverbänden und allen Gruppen, die sich beteiligen!

Die BDKJ-Stadtversammlung 2023 hat beschlossen, einen Koordinierungskreis zu gründen, der sich um die weitere Abstimmung kümmert. Wenn Du in diesem Kreis mitarbeiten möchtest oder sonst Fragen hast, wende Dich gerne an den Vorstand unter vorstand@bdkjbonn.de

BDKJ Bonn zum Abschluss des Synodalen Weges

Forderungen nach Erneuerung und Dialog in der Kirche haben sich nicht erledigt

Die katholische Kirche in Deutschland befindet sich seit 2019 auf einem Synodalen Weg. Dieser soll in wenigen Tagen mit der Fünften Synodalversammlung vom 9. bis 11. März 2023 in Frankfurt am Main zu einem vorläufigen Abschluss kommen. Zuletzt sprechen mehr und mehr Menschen von einem Scheitern dieses Prozesses. Viele Hoffnungen auf schnelle Reformen wurden enttäuscht. Andere bemängeln eine „fehlende Debattenkultur“. Bonns Stadtdechant Dr. Wolfgang Picken hat deswegen zuletzt öffentlichkeitswirksam sein Mandat niedergelegt und erklärt, die Anmerkungen anerkannter Theologen würden ohne Diskussion einfach übergangen, wenn sie nicht zur eigenen Agenda passten.

Am Rande seiner Stadtversammlung am 1. März hat auch der BDKJ Bonn über diese Fragen diskutiert. Der Vorstand schreibt dazu: Der Synodale Weg mag in vielen Punkten gescheitert sein, sein Grundanliegen hat sich damit aber nicht erledigt. Die Kirche befindet sich in einer schweren Krise, insbesondere durch den Missbrauchsskandal. Sie muss sich daher dringend auf einen Weg der Umkehr und der Erneuerung machen.

Noch immer fehlt es an einer flächendeckenden, überzeugenden Aufarbeitung des sexuellen Missbrauchs in kirchlichen Kontexten. Als Jugendverband verstehen wir uns als Anwalt aller schutzbedürftigen jungen Menschen und wollen die Perspektive der Betroffenen nie aus dem Blick verlieren. Auch sonst hoffen viele junge Menschen dringend auf Erneuerung und Veränderung. Sie verlieren zunehmend die Geduld mit der Kirche, wenn sie nicht schon lange ausgetreten sind. Der Veränderungsdruck gilt auch für manche hergebrachte lehramtliche Position, die kaum mehr plausibel zu machen ist. Hier sehen wir Papst und Bischöfe in einer besonderen Verantwortung.

Zugleich braucht es verbindliche Formen der Beteiligung aller Gläubigen. Vertrauen gewinnt man nur durch Transparenz und Dialog zurück. Als Jugendverband verstehen wir unsere demokratische Grundstruktur, aber auch die vielen unterschiedlichen und kreativen Kinder und Jugendlichen in unseren Reihen als großen Schatz. Für jedes ehrliche Ringen um den Glauben und die Kirche stehen wir gerne zur Verfügung.

BDKJ-Stadtversammlung 2023

Verkehrswende diskutiert und Vorstand bestätigt

Die Mobilitätswende in der Stadt Bonn bildete den inhaltlichen Schwerpunkt unserer BDKJ-Stadtversammlung am morgigen Mittwoch, 1. März. Wir freuen uns, dazu Dr. Giulia Pugnaghi aus Programmbüro Mobilitätswende der Oberbürgermeisterin als Referentin begrüßen zu dürfen. Sie hat uns aktuelle Pläne aus dem Rathaus vorgestellt und mit uns diskutiert.

Anschließend standen Berichte aus Vorstand und Jugendverbänden, die 72-Stunden-Aktion sowie Wahlen auf der Tagesordnung. Einstimmig wurden Christian Dieckmann und als Präses Stadtjugendseelsorger Christian Jasper im Vorstand bestätigt.